Letztes Wochenende gab es gleich drei Filme. Zwei Premieren und einen, den man schnell noch erwischen musste, bevor er ausläuft. Wieder drei Sätze für jeden:
Pina
Da in 'Kontakthof' wenig getanzt wird, ist es schade, dass dieses Werk so viel Raum einnimmt. Wie in Pinas späteren Werken begegnet uns auch hier eine große Summe solistischer Einzelteile (incl. Ruhrgebiet und Wuppertal). Genial einfach die stillen Großaufnahmen der Gesichter und deren Verbindung mit Off-Text.
True Grit
Gut, aber nicht großartig wie 'No Country for Old Men'. Ein Star und eine Prise Humor zuviel verwischen Hailee Steinfelds Potential. Ist Matt Damon zu modern für Westernfilme?
Hereafter
In diesem Film fließen etwa fünfmal die Tränen. Wer es sentimental mag und kein Problem damit hat, im Kino zum Nachdenken über den Tod aufgefordert zu werden, der ist hier richtig. Wunderbar die Geschichte eines Jungen, der den Tod seines Zwillingsbruders nicht überwinden kann.
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Tuesday, 1 March 2011
Saturday, 18 December 2010
Falls jemand fragt
Immer wieder trifft man diese wandelnden Lexika. Leute zum Beispiel, die zu jedem halbwegs bedeutenden Album der Rockmusik etwas zu erzählen wissen. Jahreszahl sowieso, aber auch Geheimnisse aus dem Produktionsstudio, wie der zu jener Zeit bevorzugten Droge oder Freundin des Leadsängers.
Wandelnde Filmlexika gibt es auch. Solltet ihr euch in nächster Zeit im Gespräch mit einem Filmlexikon wiederfinden und über 'No Country for Old Men (2007)' der Coen-Brüder sprechen, könnte das Lexikon sagen: In dem Film gibt es (bis auf den Abspann) gar keine Musik! Für diesen Fall habe ich hier ein schönes Schnipselchen Information für euch:
Stimmt nicht! Es gibt genau einen halben Takt! In der Szene, in der Chigurh mit den zwei Texanern zum Ort der Schießerei fährt, wird einmal kurz das Autoradio aufgedreht (Rockmusik, natürlich).
Eine frohe Vorweihnachtswoche wünscht euch -
Max
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