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Monday, 11 February 2013

Examples of Cool #2

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhbBYhP82eesfumdPhyphenhyphenv3ZRIvfFGnMPgPoPBljhW_1YXHd21FGZWf0JcEYVsRnjSrgndrThK6HFRGZG4Zybx9QmPE7I6LdSFYbJCeHDKl2E1z3L3LmHIiA3YnSrKVkuWBD2LS8GaQzAba8/s1600/6a00d8341c974f53ef011168d3506e970c-450wi.jpg

I wrote the last "Examples of Cool" almost two years ago. That's not because I haven't been thinking about more posts or even forgot them, but because really cool people (or things that people do) are rare by definition. 

Before I pin down more examples of cool, let's take a closer look at what "cool" might actually mean: In the beautifully written book "Birth of the Cool" American poet-writer Lewis MacAdams traces the word back to its African origins and follows it all through Jazz, the Beat Generation and the wild 60's right into what's become "popular culuture" in the past three decades, when "Cool" sort of washed-out bit by bit. 

The origins of "Cool" root in music, in drumming: Keeping one's cool means to keep the rhythm, not to let oneself get carried away (by ego) but to think of the music and only the music. Later "Cool" becomes opposed by "Heat". Heat means disorder, chaos, legal problems, drug problems - not being in charge, not being in control. A cool person is reliable and keeps control even if things start falling apart. 

And yet another meaning is added: Cool needs faith. A person without a certain faith cannot be cool. One has to believe in oneself, in fate or in God (or all three of them) to be cool. In the end, cool is always related to action, like Marcel Duchamp cutting off a footlong piece of canvas of the painting "Stampede" by Jackson Pollock - just because it's too large for the wall in Peggy Guggenheims apartment - or like Jack Kerouac and Neal Cassady who traveled across the United States several times with no money at all and drank every image, every experience, every conversation they could get hold on. 

Simply to look cool hasn't got much to do with it: Even Snoopy knows that. Right now I have at least two examples of cool in store. To be continued.. 

Thursday, 19 January 2012

Love - the most natural painkiller what there is

William S. Burroughs - A Man Within 

Ein Dokumentarfilm des 25jährigen Yony Leyser, in Köln zu sehen im Rex Lichtspiele.

Zu Beginn sitzen Allen Ginsberg und Burroughs gemeinsam an einem Tisch. Ginsberg stellt Fragen. In seiner Stimme schwingt der sanfte Spott, der sich häufig in Beziehungen einschleicht, in welchen der eine den anderen hoffnungslos lange Jahre geliebt hat. Burroughs nuschelt dünnlippig. Ginsberg fragt nach der Beat Generation, zu deren Kern er selbst zählt.

Wenn von den Beatniks gesprochen wird, fällt zwar Burroughs' Name meist ebenfalls, doch er blieb vergleichsweise lose verbunden zu ihr - auch wenn er zweifellos großen Einfluss auf Jack Kerouac und Allen Ginsberg ausübte. Jack Kerouac seinerseits soll die Idee zum Titel von 'Naked Lunch' gehabt haben und erst aus dem Briefwechsel der beiden entstand überhaupt dieses Werk, das später im 'Beat Hotel' in Paris zusammengeschustert wurde.

Aber zurück zum Beginn des Films: Ginsberg fragt nach der Beat Generation. Burrouhgs nuschelt. Seiner Meinung nach sei sie die kulturell bedeutenste Bewegung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch wenn sich diese Einschätzung auf die Vereinigsten Staaten beschränken mag, so bin ich mit ihm einer Meinung. Ginsbergs 'Howl' und Kerouacs 'On the Road' sind nicht nur irgendwelche, sondern die literarischen Meilensteine ihrer Zeit. Die Hippies und die 68er waren der verklingende Hall dieses Booms, der in der damaligen deutschen Literatur seltsam ungehört blieb und doch große Wirkung zeigte.

Unter allen konkreten Aussagen und den vielen Zeitzeugen, die in schwankender Qualität von ihren Begegnungen mit Old Bull Lee berichten, wird unmissverständlich klar, dass er von seinen Zeitgenossen geliebt wurde. Viele Künstler inspirierte er - zum Beispiel ermutigte er Patti Smith zum Singen. Er war immer mitten drin: Sein Leben handelte von den Menschen, die ihn umgaben - häufig von unerfüllter Liebe; wie jener zu Ginsberg, dem er wenige Monate nach dessen Tod ins Grab folgte.

"The Man Within" macht deutlich, dass Künstler in Amerika wesentlich stärker das Miteinander pflegen. Sie leben und arbeiten zusammen, sie gehen ihre Wege gemeinsam, sie teilen Unmengen von Zeit. In Deutschland erlebe ich das nur bedingt, in Einzelfällen. Hier werden Ideen abgeschottet, hier kämpft man meist für sich selbst. Dabei ist nichts inspirierender, als ein Leben so wild, frei und eigen, wie das eines guten Freundes.

Die Überschrift dieses Artikels ist der letzte Tagebucheintrag des alten Mannes, der die allermeisten seiner frühen Weggefährten überlebte.