Friday, 10 June 2011
Departure
In a few minutes I'll put the laptop into a box. I'll take that box to the post office and send it to France. Then I'll load my bike with four bags and set off. First a small journey to Belgium. On Monday a train is going to take me to Baden-Baden. From there it's about one thousand kilometres to Armissan. That's where the laptop is waiting. Then at the latest, I'll post my next entry.
So long - take your chances!
Wednesday, 8 June 2011
Nachtrag zu 'Hanna'
'Hanna - Lola Rennt 2.0' enthielt einen Fehler: Saoirse Ronan war nur für den Oskar nominiert. Nichts für ungut!
Ideas Worth Spreading
This time we are talking about ten instead of four minutes. Bloody long for anything on the net. Well; I think, Lewis Pugh really has got something to say. Some of you might've heard of his swim across the North Pole in 2007. He literally went even higher. And anyhow - TED seems to be a wonderfull page to start your day...
Monday, 6 June 2011
Saturday, 4 June 2011
Keith Richards - Life
'For Many years I slept, on average, twice a week. This means that I have been conscious for at least three lifetimes.'
(S.23)
'But what can you say about the first woman in your life? She was Mum. She sorted me out. She fed me. She was forever slicking my hair and staightening my clothes, in public. The humiliation. But it's Mum. I didn't realize until later that she was also my mate. She could make me laugh. There was music all the time and I do miss her so.'
(S.45)
'Mick never wants to talk to his women. They end up crying on my shoulder because they've found out that he has once again philandered. What am I gonna do? [...] The tears that have been on this shoulder from Jerry Hall, form Bianca, from Marianne (Faithfull), Chrissie Shrimpton ... They've ruined so many shirts of mine. And they ask ME what to do? How the hell do I know? I don't fuck him!'
(S.330)
Phrases:
'Dead as a doornail'
'All we've got to do is persevere'
'Once you have something, you just let it fly'
'Most guys I know are assholes. I have some great asshole friends'
'The gift of not being bothered'
Thursday, 2 June 2011
Take Four
Der Vorspann der Sopranos gehört zu den coolsten, die das Fernsehen zu bieten hat. Hier ist der Song in voller Länge. Vier Minuten Rock!
Monday, 30 May 2011
Truthahn
Letze Woche gab es im Programm "Seitenansicht" des Radiosenders Kölncampus unter "Eine Liebeserklärung an Köln-Ehrenfeld" einen Truthahn im Angebot.
Friday, 27 May 2011
"Hanna" - Lola Rennt 2.0
Some Stylish Switchblade!
Stille Winterlandschaft. Die ersten Bilder sind so leise, dass ein Kinogast rausgeht und fragt, ob die den Ton anmachen können. Die vielleicht 13jährige Hanna jagt mit Pfeil und Bogen ein Rentier im finnischen Schnee. Ihr Vater (Eric Bana) schleicht von hinten heran. Die beiden prügeln sich, die prügeln sich richtig. Weil sie nicht aufmerksam genug war, muss Hanna den 200 Pfund schweren Bullen allein nach hause karren. Nach hause: Das ist ein Hexenhäuschen im Wald - der erste deutliche Hinweis darauf, dass wir uns hier in einer märchenhaften Parabel befinden.
Die folgenden Spielwiesen sind ein eisenharter Bunker; rote Steinwüste; on the Road mit der Hippiefamilie im Wohnmobil; Flamenco; das blonde Mädchen und der Kuss; eine Containerlandschaft und zuletzt ein schön schmuddeliges Berlin.
Hanna kann zwar kämpfen und Tiere ausnehmen, aber sonst muss sie vom Leben viele Grundlagen erst lernen. Beim Küssen dekliniert sie Anzahlen der involvierten Gesichts- und Haltungsmuskeln durch, nur um dem sanften Spanier aufs Maul zu hauen, als man glaubt, es wäre endlich soweit.
Joe Wright inszenierte bereits mit Atonement ein stilistisches Meisterwerk, in dem Bild, Musik, verschachtelte Ort- und Zeitebenen sowie der brilliante Cast sauber und dicht ineinandergriffen.
Mit Hanna treibt er dieses Spiel noch weiter; er entwirft eine moderne, gleichzeitig von klarer Bildsprache und Schmuddel geformte Parallelwelt, vor deren Hintergrund die Figuren zu kühlen Symbolen werden. Vielleicht soll ihnen das Blut manchmal fehlen - denn hochkonzentrierter Stil und Visualität lassen sich nunmal mit Wärme schwer verbinden. Saoirse Ronan, die für ihre Rolle als gleichzeitig hochbegabte und verwirrte Briony in Atonement als bisher jüngste Schauspielerin mit einer Oskarnominierung ausgezeichnet wurde, trägt diesen Film an Bana und der Hexe Cate Blanchett vorbei. Der Puls der Musik von den Chemical Brothers verstärkt den Eindruck, man sähe hier Lola 2.0 - nur noch besser eben.
Am Ende: Laufen, laufen, laufen - in Szene gesetzt von Leuten, die sich Tom Tykwers Berlinmovie genau angeschaut haben. Lola und die Stadt, denn die darf - auf ranzige Art und Weise - ihre tatsächliche Märchenhaftigkeit unter Beweis stellen. Der ZOB und seine U-Bahn-Station zum Beispiel, ein besonders hässliches Dreckloch, das ankommende Reisende gleich aller Illusion darüber beraubt, Berlin könne doch eine nette Stadt geworden sein.
Zum Glück! Zum Glück, denkt man, verliert dieser Film nicht wie so viele Stilversuche den Faden, auf dem er sich in den ersten, klaren Bildern abrollt. Wie häufig würde man sich in den Kampfsequenzen ein wenig mehr Logik wünschen. Hannas Vater legt zwar locker vier CIA-Agenten auf einmal um, scheitert jedoch am einzelnen Neonazi. Aber was macht's?
Die Geschichte beginnt mit Hannas Worten: I missed your heart. Und endet bei den Brüdern Grimm, im Mund des Wolfes. Der Hirsch vom Anfang taucht wieder auf (ein Weibchen wohl, diesmal - die Zukunft) und Hannas sagt den gleichen Satz erneut, bevor sie am Abzug zieht: I missed your heart.
Kinder und Gewalt. Kick-Ass mit Nicolas Cage und Mark Strong war ein Film, der sich daran versuchte und dabei maßlos über die Strenge schlug. Hanna erinnert an X-Men (der mit einem vierten Teil vor den Toren der Kinos wartet), bleibt dabei inhaltlich jedoch vage und zelebriert Gewalt immerhin nur indirekt.
Randgedanken: Wir haben aufgehört zu träumen.
Umgeben von so vielen Bildern, in denen geträumt wird, liegen wir längst nicht mehr nachts wach und starren stundenlang auf ein einziges Foto der Geliebten. Lieber schalten wir den Fernseher oder den Kulturbetrieb ein und sehen anderen beim fühlen zu. Denn viel zu fühlen, das tut immer auch ein bisschen weh.
Tuesday, 24 May 2011
Friday, 20 May 2011
Fromm #3
'The experience of union with god is by no means irrational. It is the most daring and radical consequence of rationalism.'
Tuesday, 17 May 2011
Saturday, 14 May 2011
Fromm #2
An Sigmund Freud scheiden sich die Geister. Da wird häufig pauschalisiert und flach getreten. Fromm schafft es allerdings, einem (und tatsächlich nur einem) der Grundzüge von Freuds Ansichten mit drei Sätzen den Wind aus den Segeln zu nehmen.
'According to Freud, the full and uninhibited satisfaction of all instinctual desires would create mental health and happiness. But the obvious clinical facts demonstrate that men - and women - who devote their lives to unresticted sexual satisfaction do not attain happiness, and very often suffer from severe neurotic conflicts or symptoms. The complete satisfaction of all instictual needs is not only not a basis for happiness, it does not even guarantee sanity.'
(The Art of Loving, S. 85)
'According to Freud, the full and uninhibited satisfaction of all instinctual desires would create mental health and happiness. But the obvious clinical facts demonstrate that men - and women - who devote their lives to unresticted sexual satisfaction do not attain happiness, and very often suffer from severe neurotic conflicts or symptoms. The complete satisfaction of all instictual needs is not only not a basis for happiness, it does not even guarantee sanity.'
(The Art of Loving, S. 85)
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